Spielraum

Spiel Musik Tanz

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    Über den Verein Spielraum möchte gerne mit Jugendlichen und erwachsenen Menschen unterschiedlicher Diversitäten zusammen im öffentlichen Raum performen. Die Tanz- bzw. Performancekunst im öffentlichen Raum praktiziere ich schon seit vielen Jahren (früher mit der Gruppe ATTANZION!) und die Leidenschaft hierzu schlägt bis heute in meinem Herzen weiter. 

    Ich freue mich auf den Austausch mit Menschen, deren Herz für die Kunst schlägt und auf die vielen bunten "Vögel", die das Bild der Welt erweitern helfen!!

    Zusätzlich singe ich sehr gerne und habe den Spaß an der Selbstverteidigung und dem Kampfsport entdeckt. Wenn es die Zeiten zulassen, gehe ich auch gerne klettern. Das Bewegungstheater erfüllt mich auch sehr.

    Ich studiere derzeit den MA Tanz - Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis an der DSHS Köln. Mein Erststudium habe ich an der Universität zu Köln als Diplom Heilpädagogin absolviert.

    Als Tanzkünstlerin und -vermittlerin bin ich seit meiner Jugend unterwegs und professionell seit 1997 (Off-Theater Neuss).

    Ein besonderes Anliegen ist mir das gemeinsame Tanzen, Experimentieren und Performen mit Menschen unterschiedlicher Diversitäten. Auf den gemeinsamen Tanz von Rollstuhlbenutzern und Fußgängern habe ich mich über viele Jahre spezialisiert.

    Ich singe gerne, interessiere mich für den Einfluss der Ernährung bei der Entstehung von Zivilisationskrankheiten und für somatische Praktiken. Mich interessiert der Mensch als ganzheitliches Wesen und die Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte. Deshalb habe ich zusätzlich folgenden Ausbildungen durchlaufen:

    VMI-Practioner (Vocal Dance, Voice Movement Integration and Vital Movement Integration Patricia Bardi Courses, Amsterdam)

    Gesundheitsberaterin und Fastenbegleiterin GGB.

     

     

    Britta
    Koch

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    2019
    Performanceprojekt "Ein Stück Köln" im öffentlichen Raum

    Performanceprojekt "Ein Stück Köln"

    Idee und künstlerische Leitung: Britta Koch

    Wer:  Menschen verschiedenen Alters, Ethnien und mit körperlichen Diversitäten

    Was:  Performance im öffentlichen Raum Kölns (Linie 1 der KVB und Rudolfplatz)

    Wann: 15.7. – 26.7.2019, Montag bis Freitag 10.00h - 15.30h (Ende am 26.7.2019: ca. 18.30h)

    Wo: MuFo (Musikalisches Forum), Raum 09

    Deutsche Sporthochschule Köln

    Am Sportpark Müngersdorf 6

    50933 Köln 

    (Lageplan Campus Gebäude 24: https://www.dshs-koeln.de/fileadmin/redaktion/Hochschule/Campus_und_Freizeit/Campusplan_DSHS.pdf)

    Performances: Freitag, 26.7. um 11.02 h und 17.02 h, ab KVB - Haltestelle Junkersdorf

    Unkostenpauschale: 30,- €

    Maximale Teilnehmerzahl: 15

    Anmeldung über: ko-bri@web.de 

    mit Angabe der Kontaktdaten*, des Alters*, ob ein Rollstuhl* benutzt wird und ggf. der Motivation sowie Vorerfahrung.

    Die Unterrichtssprache ist deutsch, Übersetzungen ins Englische sind möglich.

    Mit der Teilnahme am Projekt ist eine Einverständniserklärung für Foto und Videoaufnahmen obligatorisch. Die Erklärungen werden am 15.7. vor Ort ausgelegt.

    Die Linie 1 verbindet Köln Weiden mit Bergisch Gladbach Bensberg. Sie führt an der Deutschen Sporthochschule Köln vorbei, durch die Kölner Innenstadt, Deutz, Kalk und immer weiter hinaus bis nach Bensberg. Urlaubsgäste, Schulkinder, Studierende, Pendelnde, ältere wie jüngere Menschen, Eltern mit Kleinkindern, Immis wie urkölsche Menschen benutzen die KVB, um sich an ihr Ziel bringen zu lassen. Manchmal gibt es viel Platz für einzelne Personen, zu Stoßzeiten stehen und sitzen sie sehr eng zusammen. Welche kleinen oder größeren Bewegungen vollziehen die Menschen in der Bahn, wie gehen sie miteinander um? Über welche Themen wird gesprochen? Wird überhaupt gesprochen? Geschätzt mindestens die Hälfte aller Bahnfahrenden ist während der Fahrt mit ihrem Smartphone beschäftigt, sei es, um Musik zu hören, Nachrichten zu checken oder zu telefonieren. Was geht bei dem intensiven Einsatz des Gerätes alles an der Wahrnehmung des direkten Umfeldes oder auch der Außenwelt verloren?

    Zur Recherche der geplanten Performance in der Bahn werden wir in den ersten Tagen viele Eindrücke mit allen Sinnen auf den Fahrten mit der KVB und am Rudolfplatz sammeln. Aus dem gesammelten Material werden im Anschluss Bewegungen phrasiert, Wörter, Sätze oder Gedanken aufgegriffen und weitergedacht, eigene Bewegungen und Sinneseindrücke ausgedrückt. Das Ziel ist, dass der tägliche Bahnfahrtrott durch die Performance für manche Bahnfahrenden durchbrochen wird, die Aufmerksamkeit weg vom Smartphone hin auf das direkte Umfeld, die Geräusche, bildlichen und olfaktorischen Eindrücke gelenkt werden, aber auch auf Gebäude und Geschehnisse außerhalb der Bahn.

    An der Haltestelle Rudolfplatz wird die Performance nach draußen verlegt. Ein Platz, der neben dem alten Hahnentor derzeit von einer großen Baustelle geprägt ist. Zwei große Verkehrsachsen treffen sich hier. Restaurants, Einkaufsläden, Banken u.v.m. säumen den Platz. Eindrücken, die architektonisch sichtbar, geschichtlich recherchiert oder über die Sinne aufgenommen werden, sind Ausgangspunkte der künstlerischen Auseinandersetzung. Die Architektur sowie Erlebnisse vor Ort sollen durch Verstärkungen, Stilisierungen, Kontrastierungen u.a. in ein neues Licht geführt werden.

    Jeden Morgen soll das MuFo als Sammel- und Besprechungsort genutzt werden. Hier können im geschützten Raum Bewegungsphrasen ausprobiert und festgelegt werden. Die hauptsächliche künstlerische Arbeit wird allerdings sowohl in der Bahn wie am Rudolfplatz stattfinden.

     

    Eingeladen, an dem Projekt teilzunehmen, sind alle Menschen, die Interesse an einer solchen Arbeit und dem Auftreten im öffentlichen Raum haben. Das MuFo ist barrierefrei und es gibt rollstuhlgerechte Toiletten. Der Einstieg zur Bahnstation Junkersdorf ist ebenfalls barrierefrei. An der Haltestelle Rudolfplatz gibt es einen Aufzug.